
Asymmetrische Pigmentmale nicht unterschätzen
Hautkrebs – Chancen in Prophylaxe und Therapie
Es gibt verschiedene Arten von Hautkrebs, am häufigsten kommen allerdings Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom besser bekannt unter „weißer Hautkrebs“ vor. Als wichtigster gesicherter Risikofaktor gilt die chronische UV-Belastung. Hautfarbene bis rötliche Knötchen, nicht-heilende Wunden oder raue Erhabenheiten in der Haut können auf diese Tumoren hinweisen, sie werden chirurgisch entfernt. Häufig (bei 15 Prozent aller > 40-Jährigen) findet man die Vorstufen der Plattenepithelkarzinome, aktinische Keratosen genannt. Da diese sich zu einem Plattenepithelkarzinom weiterentwickeln können, sollten sie behandelt und regelmäßig kontrolliert werden.

Warum Vorbeugen besser ist als Heilen
Teil 2 der Serie: Präventivmedizin und Check-ups
In Zeiten explodierender Gesundheitskosten ist das Thema „Prävention“ in aller Munde. Immer mehr Menschen möchten möglichst früh etwas für ihre Gesundheit tun, damit sie später nicht das – oft kostspielige – Nachsehen haben. Ein Teilbereich der Medizin, der sich damit befasst, ist die Präventivmedizin. Nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Präventivmedizin umfasst sie die Verhütung von Erkrankungen (Primärprävention), die Früherkennung entstehender Erkrankungen (Sekundärprävention) und die Verhinderung des Fortschreitens bestehender Erkrankungen (Tertiärprävention). Präventivmedizin betrifft demnach nicht nur jüngere Menschen, sondern bietet durchaus auch sinnvolle Maßnahmen für Menschen im fortgeschrittenen Alter. Diese reichen von kleinen „Life-Style-Korrekturmaßnahmen“ wie Ernährungsberatung und dem gezielten Einsatz von körperlichen und psychischen Stabilisierungsprogrammen bis hin zum Vorsorgescreening zur Erfassung von Risikoprofilen.

Pflegenotstand wird immer akuter
Was muss passieren, damit es sich ändert?
Gesundheitsminister Phillip Rösler hatte das Jahr 2011 als das „Jahr der Pflege“ bezeichnet. Aber was ist passiert? Im Pflegebereich kann jede zweite Stelle nicht besetzt werden. Die Bewerber fehlen. In den nächsten Jahren müsste mindestens jeder fünfte Schulabgänger eine Ausbildung im Pflegebereich absolvieren, um den Bedarf zu decken. Aber viele schreckt es ab. Sie sehen das negative Berufsbild, die geringe Entlohnung, hohe Abbruchraten, kurze Verweilzeiten der Pflegekräfte in ihren Arbeitsplätzen, Berufsstress und hohes Arbeitspensum. Pflegekräfte müssen besser bezahlt werden und es müssen mehr Ausbildungsplätze geschaffen werden, laut der Meinung von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen. Es fehlen bis 2020 nach bpa-Einschätzung rund. 220.000 Pflegekräfte. Pflege muss attraktiver werden. Wie können wir es schaffen?

Dinieren, Degustieren oder Meditieren?
Es gibt viele Möglichkeiten, die eigene Urlaubsreise zu einem wahren Genuss-Erlebnis zu machen
In einer immer stärker zusammenwachsenden Welt ist Reisen wichtiger und beliebter denn je: Im Jahr 2010 zählte die World Tourism Organization (UNWTO) weltweit insgesamt 935 Millionen touristische Ankünfte – das ist der bisher höchste Wert überhaupt und entspricht einem Zuwachs von 6,3 Prozent gegenüber 2009. Innerhalb dieses riesigen Marktes zeichnet sich zunehmend ein Trend ab nach Individualisierung, nach gezieltem Themeninteresse, aber auch nach mehr Spontaneität. „Mit hochwertigen, sogenannten „Mass Customized Products“ konnte die Branche der spezialisierten Reiseveranstalter 2011 weltweit rund 140 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften. Die Branche geht von einem jährlichen Wachstum von drei bis fünf Prozent aus“, sagt Beatrix Schell, Geschäftsführerin der Münchener Agentur Genussreisen. Sie ist mit ihrem Team seit über zehn Jahren auf der Suche nach den ultimativen Genusserlebnissen, die man bei einer Reise haben kann. Denn die Wahrnehmung von Genuss ist eine sehr individuelle Angelegenheit.


